Es ging nun auch nicht mehr an, daß der Vetter Flamettis, Herr Graumann, länger mit einem Pappkarton die Gebirgsbewohner der Schweiz photographierte.

So traf dieser Herr, Herr Graumann, Vetter Flamettis, eines Tags bei
Herrn Schnepfe ein, just in dem Augenblick, als die Generalprobe zum
"Friedhofsdieb" stattfand.

Sehr erstaunt war Herr Graumann, seinen Vetter Flametti in einem langen, schwarzen Talar zu erblicken, als Richter vor einem Stoß Aktenmappen. Eine kleine, zierliche Knabengestalt, dem Richterstuhl gegenüber, schien prozessiert zu werden.

Es handelte sich um einen Friedhof und einen Topf, der gestohlen war;
Blumentopf.

Auf der Mitte der Bühne stand eine vornehme Dame, wohl eine Baronin, mit Blicken, die halb auf den Richter, halb auf den Knaben gerichtet waren. Neben ihr krausköpfig ein schmä

Wenn aber Herr Leporello Sonntags seinen komischen Teufelsakt brachte—er erschien dann als eine infernalische Klatschbase im Korsett, einen Kamm in der Perücke, das Hemd hing ihm hinten heraus und der Rock aus Sackleinwand, mit roten Litzen benäht, war ihm zu kurz—, dann spielte sich in seinen Mienen eine so diabolische Einfältigkeit ab, daß der Kontrast zwischen seinen gespreizten Zirkusposen und dem dargestellten Objekt die Zuschauer zu hellem Grinsen entflammte.

Was Wunder, wenn das Geschäft sich hob? Wenn die Zirkusleute mehr und mehr in den Vordergrund traten, auch bei der Direktion?

Ein Feldwebel von der St. Gotthard-Festung kam als Konzertbesucher.
Er hatte Urlaub. Die Frau war gestorben. Was der Mann alles
spendierte! Sogar Leckerli brachte er mit, die ersten, die man bei
Schnepfes zu sehen bekam.

Auch zum Zoologischen Garten ging man jetzt und zur Messe. Und zwar teilte sich hier das Ensemble. Die Zirkusleute gingen mit Jenny zum "Zoo". Die andern mit Flametti zur "Meß".

Der Basler Zoologische Garten scheint nicht so Üppig bestückt zu sein wie Hagenbecks Tierpark zu Hamburg. Auch nicht so künstlerisch interessant arrangiert wie etwa die kunstgewerbliche Menagerie zu München. Wenigstens wußte der zoologisch interessierte Teil der Vergnügungspartie nur Unbedeutendes zu berichten.