Und sie begaben sich selbander zur Druckerei, um nach dem Preis beschlossener Plakate zu fragen.

An der Ecke aber, beim Rudolf Mosse-Haus, kamen ihnen entgegen Güssy und Traute, sehr frisch, sehr wirsch und vertraut, mit roten Backen, in roten und braunen Strickjacketts.

"Ah, Laura! Ah, der Herr Meyer!" riefen sie schon von weitem, "wie geht's? Wie steht's? Könnt ihr uns nicht brauchen? Wir haben gehört, ihr macht eine Truppe!"

"Wo denkt ihr hin, eine Truppe!" warf Laura weit weg.

"Keine Spur!" bekräftigte Meyer.

"Fesch seht ihr aus! Geht euch gut, was?"

"Oh", meinte Traute quick und bezüglich, "uns geht es gut", und sie strich sich in der gewohnten Weise den Busen herunter, "wir finden schon, was wir brauchen."

"Na, das ist recht!" meinte Herr Meyer praktisch. Und Fräulein Güssy versuchte, mit schweren Augen sich in ihn versenkend, seine Hand zu erreichen.

"Na, und was macht der Prozeß?"

"Oh", schnalzte Traute, "er wird schon sehen, Flametti, was er angestellt hat! Er wird's schon erfahren! Und sie auch, diese Verbrechergustel! Denen wird man das Handwerk legen!"