"Mein heißgeliebtes Herz!
Sie haben mich genommen,…"
"Bein Militär", erklärte sie.
"… und es geht mir hier sehr gut. Ich habe acht Tage Dienst zu machen. Dann werde ich beurlaubt. Nichts ist's mit dem Jodeln. Ich blase die Trompete, trotz meiner Zahnlücke…"
"Er blost, er blost", schrie Frau Häsli und versuchte, den durch die Zahnlücke blasenden Gatten mit schief gezogener Schnauze zu vergegenwärtigen.
"Ich blase die Trompete und der Hauptmann ist sehr zufrieden mit mir.
Strenger Dienst, und ich denke Dein in Liebe. Bleibt mir treu…"
"Toni, bleib' ihm treu!" schwadronierte die Alte.
"Bleibt mir treu und ehret mein Angedenken."
Frau Häsli machte eine verdutzte Pause. ""Ehret mein Angedenken"?", wiederholte sie befremdet. Dann auf jedes seiner Worte deutend:
"Meine Blicke ruhen auf euch und verfolgen jeden euerer Schritte."