„Nur noch die Knöpfe ... ach, ich nehme keinen Sonnenschirm ... ich will Emmich einhaken ... sag mal, Emmich: Kriegt nun Reiswitz den Silbergewinn oder Herr von Gamberg?“
„Den bekommt Herr von Gamberg. Aber der Besitzer der ‚Freia‘ wird wohl, wie üblich, dem, der sie zum Sieg geführt hat, eine Aufmerksamkeit schicken. Korb Sekt — Zigarettenetui —“
„Der Legationssekretär ist ein Vetter von Frau von Falckenrott?“ fragte die Geheimrätin.
„Durch sieben Scheffel Erbsen, wie man hierzulande sagt,“ antwortete Hochhagen und half bei den Handschuhknöpfen, was die Arbeit aber nicht förderte, da er mehr in Renatens Augen als in ihre Handfläche sah.
„Er ist eine sehr interessante Erscheinung. Vornehm. Fast auffallend beherrscht in Wort und Haltung. So, daß es wie vorsätzliche Verschlossenheit wirkt. Wie bei Menschen, die sich nur äußerlich ihrer zeitweiligen Umgebung schenken. Und sehr ernst.“
„Wer weiß warum!“ dachte Emmich.
„Ach, Mama, mach du die Knöpfe zu,“ bat Renate.
„Ja, ich bin in so was noch so unerfahren,“ entschuldigte er sich.
„Na, na ...“
„Lieber Emmich, unterwegs hat Renée Ihnen etwas vorzutragen. Sie hat sich’s ausgebeten, es Ihnen selbst und allein sagen zu dürfen. Ich möchte nur vorweg bemerken: es war meines Mannes eigenster Gedanke, und wir, mein Mann und ich, wären glücklich, wenn sich das verwirklichen ließe,“ sprach die Geheimrätin.