O ja — Jutta wußte noch ...

Und mit einem Male fühlte sie: das tat weh. Es war, als töte man ein Lebendiges ... Als beleidige und verleugne man ein Stück des eigenen Daseins, indem man dieses Heim umwarf ...

Der Gedanke kam ihr, es stehen zu lassen. Verschlossen und verhängt. Als Tempel der Erinnerung. Als Zufluchtsstätte.

Die stillen, gelehrten Leute unten im Haus würden sehr zufrieden damit sein und die Schlüssel wohl hüten.

Aber da war die harte Wirklichkeit, die sprach: das kostet zu viel Geld.

Ein Reiseleben wurde begonnen auf unbestimmte Zeit — das wurde teurer vielleicht als die bisherige Art der Wirtschaft. Die Ersparnis an Miete und Steuern glich es aus.

Aber wenn das auch nicht gewesen wäre: ja — auf unbestimmte Zeit zog sie hinaus — unbestimmten Zielen entgegen — hinein in die Wirrnis des Lebens — kein sichtbarer Halt darin als das kleine Kind — keine zwingende Pflicht als diese allein — frei zu jeder neuen Gestaltung der Zukunft, wenn das Kind darin seinen gerechten Platz fände ...

Wer wußte was von Rückkehr? Ob? Wann?

„Niemals!“ sagte eine Stimme.

Es war Jutta, als habe das hier jemand laut ausgerufen.