Sehr genau legte Jutta ihn wieder zusammen. Bogen paßte sie auf Bogen, und das dünne, zähe Papier mußte immer wieder flachgestrichen werden. Dann faltete sie den Packen zusammen und tat ihn wieder in den Umschlag.

Hier war kein Beobachter, und niemand hätte belauern können, was in dem Gesicht der jungen Frau vorgehe.

Aber es ging nichts darin vor. Es war wie versteinert.

Wenn sie einen bestimmten Gedanken gehabt hatte, war es vielleicht der: In einer Nachschrift ...

Ja, das Wort ging wie ein Pendel hin und her, hin und her durch ihren Kopf.

Es tönte immer stärker. Es schwoll so an, daß es rings die Welt wie mit dumpfen Schlägen zu erfüllen schien.

In einer Nachschrift gedachte er auch des Kindes!

Besann sich noch im letzten Moment, ehe er den Brief schloß, daß er auch ein Kind habe ...

Es war nicht das erstemal ...

Zuweilen, im Anfang, hatte Jutta versucht, das ganz gerecht, ganz nüchtern zu nehmen.