Aber Jutta fragte in wirklichem Interesse nach: „Die reizende Tochter des Professors?“

„Jawohl,“ stellte Reiswitz fast triumphierend fest, „des berühmten Geheimrats entzückende Tochter. Die anderen beiden Paare sind: Kapitän von Rosenfeld mit Frau Konsul Krüger — Hamburger Dame — und mein Crewkamerad Untermeyer mit Baroneß Hollensteen.“

Jutta nickte lobend.

„Eine Quadrille,“ sagte Heidebrecht, „auf die sich der Neid aller richten wird, die nicht dabei sein können.“

„Hochhagen tanzt sehr viel, aber sehr viel mit Renée Gervasius,“ bemerkte Lebus.

Jutta wurde noch aufmerksamer. Ihr Blick verlor das Suchende, Zerstreute, das so im Widerspruch zu ihrem munteren Plaudern stand.

„Wirklich?“ fragte sie, als sei sie auf das glücklichste überrascht, „das ist ein gutes Zeugnis für seinen Geschmack.“

Reiswitz fühlte, daß dies Thema für die schöne Frau irgendwie erfreulich schien, und er spann es deshalb fort.

„Ich will nicht indiskret sein,“ sprach er, „aber als ich mit Fräulein Gervasius tanzte, hat sie sich ausschließlich mit mir über Hochhagen unterhalten.“

„Und du beanspruchst es bekanntlich doch, daß man sich mit dir nur von dir unterhält,“ sagte Lebus, mit seinem Seemannsbaß laut lachend.