»Der hat was Schweres – was Großes,« dachte Likowski, »und macht es still mit sich ab.«
Wie schwer wohl! – Wenn’s nicht mal einer treuen Kameradenseele anvertraut werden durfte ...
Da er eine unwillkürliche Bewegung gemacht hatte, zerriß ein aufzuckender Schmerz seine Gedanken.
»Donnerwetter!« fluchte er. »Wo bleibt denn die Bande?«
»Es ist einfach unmöglich, daß schon Hilfe hier sein kann.«
»Und ich wälze mich im Dreck der Landstraße ...«
Die vier Soldaten versuchten vergebens, mit den belaubten Zweigen, die sie herbeigeschleppt hatten, einen Baldachin zu bauen. Die Landstraße war nur obenauf feucht – ihr festgestampfter Bau nicht erweicht, und man konnte unmöglich diese schwankenden, schief abgebrochenen Äste in den Boden stecken.
Nun versuchten die Leute dem Daliegenden die Fliegen ab- und Kühlung zuzuwedeln.
»Nee – nee, Kinder – das nu nich – hier is nich Finale erster Akt Lohengrin – setzt euch da hin – man immer mitten ’rin ins patschnasse Gras – vielleicht sind eure Sitzböden wasserdicht. – So – nu – Donnerwetter ...«
Die Soldaten grinsten und hockten sich am diesseitigen Rande des Chausseegrabens nieder. Stephan setzte sich auf den Meilenstein, der gerade dicht neben der Unglücksstelle stand. So warteten sie.