»Nun muß ich dich verlassen!«
»Klara!«
»Aber das Kind – es gehört mir. – Du wirst nicht den Versuch machen, es mir zu nehmen. Nein – das nicht – das weiß ich.«
Sie war außer sich.
Er streckte seinen Arm nach ihr.
»Nein – besinn dich doch. – Gehören wir nicht zusammen? – Das Werk, das Kind – du und ich? Er hat sich von uns geschieden, nicht wir von ihm! Und hier steht einer – ich hab’ sein Wort: er will in die Arbeit hineinwachsen und dem Werke dienen und – meines Enkels Freund sein –«
Er brach ab.
»Vater!«
Sie kniete schon neben ihm nieder, und er nahm das schmale, weiße Gesicht zwischen seine Hände.
»Meine Tochter!« sprach er leise und bedeutungsschwer.