»Und Sie selbst?« fragte Klara weiter. »Haben Sie selbst das Vertrauen, daß ich Ihnen helfen könne?«

Wie sie ihn immer ansah! So fest und klar, wie er noch keinen Blick in keinem Auge gesehen hatte. Das zwang ihn »Ja« zu sagen.

Irgend eine unklare Empfindung trieb ihn, sich zu erheben – er stand vor ihr, in der Haltung eines Respektvollen.

»Ja.« Und er glaubte an sein Ja.

»Ich danke Ihnen. Das ist viel. – Wie alles liegt, muß es mir – – genug sein,« sagte sie langsam.

»Sie willigen ein – liebe Klara?«

Er nahm etwas scheu ihre Rechte.

»Große Aufgaben liegen vor uns. Und ich darf Ihrem Vater nun wirklich Tochter sein. Sie fühlen wohl: er ist mir der teuerste, der wichtigste Mensch auf der Welt.«

Wynfried wollte fragen: so ist es seinetwegen?

Aber ein unbestimmtes Gefühl verschloß ihm den Mund.