„Liebe, du mußt dich nun gar nicht mehr sorgen um mich. Du wirst genug mit euch selbst … Wirst du mit dem Gelde auch reichen?“

„Ach, George!“

„Warum weinst du denn, Liebling? Sei mein tapferes Herz. Alles wird gut. Wenn du dich je in bedrängter Lage siehst, wende dich an Schweighäuser, nicht an Zaukell. Zaukell ist ein guter Geschäftsmann, aber ein zu guter Geschäftsmann.“

„Ach George, — warum an Fremde? Du bist so nah. Denk doch, zwei Tagreisen …“

„Freilich doch, Therese. Ich bin ganz nah.“

„Und du schreibst mir täglich?“

„Ich schreibe dir täglich.“

Sie bogen in die stille Weißliliengasse ein und gingen unter der Zitadelle hin. Sie gingen ganz langsam. Die Domglocken läuteten und den Nebel schwellend zu ungeheurer Klage fielen allmählich alle Kirchen ein. Trommeln rasselten aus den Schanzen.

Sie blieben stehen.

„Oh, Georgie, — du lächelst?“