»Dann wurde es mir so lustig, so lebendig zumute … Mein Gesicht blieb unbeweglich, meine Lippen rührten sich nicht, und doch lachte ich … Lachte so gut, so herzlich, so fröhlich …«
»So, so! Ganz recht: in höchster Freude …«
»Dann summte etwas in mir, wie der Anfang einer Melodie …«
Der Rosch-Jeschiwo sprang von seiner Bank auf und war mit einem Satz beim Schüler.
»Und weiter?«
»Und weiter fühlte ich, wie es in mir zu singen anfing …«
»Was hast du dabei gefühlt? Was? Was? Sag!…«
»Ich fühlte, daß alle meine Sinne geschlossen und verstopft sind, und in mir inwendig etwas singt … Ganz wie es sich gehört: ohne Worte und ohne Töne, so …«
»Wie? Wie?«
»Nein, ich kann es nicht … Früher konnte ich es noch … Dann wurde aus dem Singen …«