Aber es war nicht die Schul …
Es war ein kleines Mädchen … Es lag im Sande, suchte etwas und weinte …
Als ich mich umwandte, sah ich erst nur ihr abgetragenes Kleidchen wie einen dunkelgrauen Fleck auf dem gelben Sande und ein Paar ausgetretene Schuhe!
Und noch etwas sah ich …
Mameschi, ich schäme mich … es wird mir so warm … Stelle dir vor: eine Flut rote, ganz feuerrote Haare … Funken stoben aus ihnen …
»Was weinst du, Mädchen, und was suchst du im Sand?«
Ihre Mutter hatte sie etwas kaufen geschickt und ihr ein Zehnerl mitgegeben. Jemand stieß sie im Vorbeigehen an, und das Zehnerl fiel in den Sand … Darum weint sie …
Ich – wenn ich Gott weiß was verloren hätte, ich täte nicht weinen!
Ich frage sie: »Wars ein großer Zehner oder ein weißes Zehnerl?«