Fenitschka sah Bazaroff an; der weißliche Schein, der den oberen Teil ihres Gesichts erhellte, gab ihren Augen eine noch tiefere Färbung. Sie wußte nicht, ob er im Ernst oder im Scherz sprach.

»Mit Vergnügen,« antwortete sie, »nur muß ich mit Nikolaus Petrowitsch darüber sprechen …«

»Sie glauben also, daß ich Geld will,« nahm Bazaroff das Wort. »Nein, Geld ists nicht, was ich von Ihnen will.«

»Was denn?«

»Was?« wiederholte Bazaroff, »raten Sie!«

»Weiß ichs!«

»So will ichs Ihnen sagen; ich möchte eine von diesen Rosen haben.«

Fenitschka fing aufs neue an zu lachen und klatschte sogar in die Hände, so sonderbar kam ihr die Bitte Bazaroffs vor. Sie fühlte sich zugleich sehr geschmeichelt. Bazaroff sah sie fest an.

»Gerne! Gerne!« sagte sie und beugte sich über die Bank, um eine Rose zu suchen. »Wollen Sie eine rote oder eine weiße?«

»Eine rote, und nicht zu groß.«