Fenitschka richtete sich wieder auf.
»Da!« sagte sie, zog aber im selben Augenblick die Hand, die sie schon ausgestreckt hatte, zurück, biß die Lippen zusammen, sah nach dem Eingang der Laube und lauschte.
»Was haben Sie?« fragte Bazaroff, »ists Nikolaus Petrowitsch?«
»Nein, er ist im Feld … und zudem fürchte ich ihn nicht. Aber Paul Petrowitsch …; ich glaubte …«
»Wie, warum fürchten Sie Paul Petrowitsch?«
»Er macht mir bange. Nicht, daß er mit mir spricht, nein; aber er sieht mich mit einem so sonderbaren Ausdruck an! Übrigens lieben Sie ihn ja auch nicht. Ich erinnere mich, daß Sie sich seinerzeit immer mit ihm herumstritten. Ich wußte nicht, worum es sich handelte, aber ich begriff, daß sie ihn hübsch heimschickten … so … so …«
Fenitschka machte mit den Händen nach, wie sie meinte, daß Bazaroff Paul Petrowitsch »heimgeschickt« hatte.
Bazaroff lächelte.
»Und wenns den Anschein gehabt hätte, daß er den Sieg über mich davontrage, hätten Sie mir geholfen?«