Weiter erzählt Sapho, wie sie die Geliebte eines Bischofs wird, dessen Vikare ihm in der Lebensweise sekundierten, und entwirft eine lebhafte Schilderung des unsittlichen Treibens der Geistlichkeit in dieser Diözese. Sie erlebt ein Abenteuer mit vier Pfarrern (S. 318 ff.) Einer von ihnen ist ein Paederast dessen Devise ist tout est c.. dans une femme.[80]
Auch durch Gedichte und Bilder wurde die sexuelle Liederlichkeit des Klerus gegeisselt. Das kräftigste in dieser Beziehung hat wohl der Exjesuit Cerutti geleistet, wenn er sagt[81]:
Des mensonges sacrés le commerce sordide
Partout du sacerdoce a grossi le trésor.
Partout le sacerdoce a bu le sang et l’or.
Souvenez-vous des Juifs que massacra Moïse;
Contemplez les bûchers que Rome canonise;
Tout prêtre est un bourreau, patenté par la foi.
Die folgenden Verse führen ebenfalls eine nur zu deutliche Sprache[82]:
On a choisi cinq Evêques paillards,