»Was ist sie denn in den Ihrigen?«
»Eine Trommel, nichts weiter, eine gewöhnliche Trommel, worauf man mit Stöcken paukt …«
»Ach ja!« unterbrach ihn Alexandra Pawlowna, um der Unterhaltung eine andere Richtung zu geben, »man darf Ihnen, wie ich gehört habe, Glück wünschen?«
»Wozu?«
»Zur Beendigung Ihres Prozesses. Die Glinow-Wiesen sind Ihnen ja zugesprochen …«
»Ja, sie sind mir zugesprochen worden,« erwiderte finster Pigassow.
»Sie haben schon seit langer Zeit darnach getrachtet und scheinen jetzt nicht zufrieden.«
»Ich muß Ihnen sagen, Alexandra Pawlowna,« brachte Pigassow langsam hervor, »es kann nichts Schlimmeres und Verletzenderes geben, als wenn ein Glück zu spät kommt. Freude kann es Ihnen doch nicht bringen, dagegen raubt es Ihnen das Recht, das allerkostbarste Recht – das Schicksal zu schelten. Ja, meine Gnädige, ein spätes Glück ist nichts als ein bitterer und beleidigender Spott. –«
Alexandra Pawlowna zuckte bloß die Achseln.
»Amme,« sagte sie dann, »ich denke, es ist Zeit, daß Mischa zu Bett gebracht wird. Gib ihn hierher.«