»Nun, so.«

»Welch sonderbarer Einfall! Wie ist Ihnen der in den Kopf gekommen?«

»Sie verkehren ja so viel mit Frau Laßunski, und stehen, wie es scheint, unter ihrem Einflusse. Wie die nun sagt, sind ja Krankenhäuser, Schulen – nichts als Unsinn, unnütze Erfindungen. Die Wohltätigkeit soll persönlich sein, ebenso die Bildung; das alles ist Sache der Seele … in dieser Weise, glaube ich, drückt sie sich aus. Wem sie das nachsingt, möchte ich aber wissen?«

Alexandra Pawlowna lachte auf.

»Darja Michailowna ist eine kluge Frau, ich liebe und achte sie sehr; sie kann ja aber auch irren und ich glaube nicht an jedes ihrer Worte.«

»Und Sie tun sehr wohl daran,« erwiderte Michael Michailitsch, immer noch auf der Droschke sitzend, »denn sie selbst schenkt ihren eigenen Worten keinen rechten Glauben. Es freut mich übrigens sehr, daß ich Sie getroffen habe.«

»Wieso?«

»Eine schöne Frage! Als wenn es nicht immer angenehm wäre, mit Ihnen zusammenzukommen! Heute sind Sie ebenso frisch und freundlich, wie dieser Morgen.«

Alexandra Pawlowna lachte wieder.

»Worüber lachen Sie denn?«