»Wie, worüber? Wenn Sie sehen könnten, mit welcher apathischen, kalten Miene Sie Ihr Kompliment vorbrachten! Es wundert mich, daß Sie es ohne Gähnen zu Ende gebracht haben.«
»Mit kalter Miene … Sie wollen immer Feuer haben; Feuer taugt aber zu nichts. Es lodert auf, qualmt und verlischt.«
»Und wärmt,« setzte Alexandra Pawlowna hinzu.
»Ja … und brennt auch.«
»Nun, was tut es, mag es brennen! Das ist auch kein Übel! Immer noch besser als …«
»Nun, ich will doch sehen, ob Sie wohl noch ebenso sprechen, wenn Sie sich, auch nur einmal, tüchtig verbrannt haben werden,« unterbrach sie ärgerlich Michael Michailitsch und schlug mit den Zügeln auf sein Pferd. »Leben Sie wohl!«
»Michael Michailitsch, warten Sie!« rief Alexandra Pawlowna, »wann sehen wir Sie bei uns?«
»Morgen; grüßen Sie Ihren Bruder.«
Und die Droschke rollte davon.
Alexandra Pawlowna sah Michael Michailitsch nach. Ein wahrer Mehlsack! dachte sie. Zusammengebückt, staubbedeckt, mit der in den Nacken geschobenen Mütze, unter welcher unordentliche Büschel gelben Haares hervorguckten, war er in der Tat einem großen Mehlsack ähnlich.