Rudin drückte ihr noch heftiger die Hände und wollte sie an sich ziehen …

Natalia blickte sich rasch um.

»Lassen Sie mich – es wird mir bange –, mir deucht, es belauscht uns jemand … Um Gottes willen, seien Sie vorsichtig. Wolinzow ahnt etwas.«

»Mag er! Sie haben gesehen, ich habe ihm heute nicht einmal geantwortet … Ach, Natalia Alexejewna, wie bin ich glücklich! Jetzt soll uns nichts mehr trennen!«

Natalia blickte ihm in die Augen.

»Lassen Sie mich,« flüsterte sie, »es ist Zeit, daß ich zurückkehre.«

»Einen Augenblick,« bat Rudin.

»Nein, lassen Sie, lassen Sie mich …«

»Sie scheinen Furcht vor mir zu haben?«

»Nein; ich habe keine Zeit mehr …«