Und nun zurück nach Triest! Wenn sich zwei Männer befreunden, dann darf ein kühler Trunk nicht fehlen, und die Stadt hat feine Bierquellen. Wir haben lang getrunken und lang geplaudert.
Eine junge, hübsche Triestinerin hörte mit mir dem jungen, liebenswürdigen Erzähler Rossi zu und wurde recht nachdenklich. Ich glaube erraten zu haben, was sie dachte: »Mag Gott das junge Blut behüten!« Und wenn schöne Lippen so recht innig für einen fernen Seemann beten, dann tut der Himmel wohl ein Einsehen!
Als ich drei Wochen später wieder nach Triest kam, war der »Giupitro« bereits nach Bombay unterwegs.
Die Küste von Istrien.
Der Hafen von Triest lag hinter uns, vor uns die Adria. Das niedrige Ufergebiet des Isonzo und die Lagunen-Inseln waren unter den Horizont gesunken; nur der Leuchtturm von Barbana und der graue Kirchturm von Aquileja verrieten, daß dort im Westen noch etwas anderes als Salzwasser liege.