[145] Vgl. Von „New-York nach S. Francisco“, Leipzig, 1888, S. 195.
[146] Naturgetreue Nachbildungen des japanischen Hauses sind hier am besten zu haben.
[147] Der Tempel zu Eleusis, dessen Grundlagen jetzt glücklich freigelegt sind, scheint mir nach ägyptischen Mustern, wenngleich mit einigen Abweichungen, erbaut zu sein.
[148] Wer in Ostindien eine Moschee betritt, ist im ersten Augenblick ganz verwirrt, da die Gebetnische nach Westen liegt; aber die Richtung (Kibla) muss immer nach Mohammed’s Grab hinweisen.
[149] Ise (südöstlich von Kyoto, an der Owaribucht) mit dem Tempel der Shinto-Sonnengöttin Amaterasu ist das Nationalheiligthum der Japaner. Fremde können wohl hinreisen, bekommen aber nicht viel zu sehen.
[150] Pagode, angeblich vom indischen bhagurati = heiliges Haus; richtiger wohl von Dagoba, Reliquien-Schrein.
[151] Kranich und Schildkröte sind Sinnbilder des Glücks und des langen Lebens.
[152] Aeolus, der Schaffner der Winde, gab dem Odysseus einen Schlauch aus Ochsenhaut, worin er die Sturmwinde fest eingebunden. (Odyssee, X, 19). Die Uebereinstimmung kann auf Zufall beruhen. (Aber die Schiffersagen des zehnten Buches der Odyssee waren wenigstens den Singhalesen auf Ceylon im 4. Jahrhundert n. Chr. geläufig, da sie dieselben in ihre Chronik hineinflochten.)
In einem der Mausoleen sah ich einen Mann aus Bronze als Laternenträger, dem Entwurf nach ähnlich demjenigen von Pompeji. Aber ich erschrak förmlich über die ostasiatische Ausführung.
[153] Mit der Eisenbahn in 50 Minuten zu erreichen, wenn man in Ofuna Anschluss an die Zweigbahn findet.