Sachlicher Erläuterungen bedarf es im einzelnen nur ganz wenig. 4,6 Aristophanes, Ritter V. 637 νυν μοι θρασος και γλωτταν εùπορον δοτε φωνην τ' αναιδη. 28 Hesiod, Werke u. Tage V. 25 και κεραμευς κεραμει κοτεει και τεκτονι τεκτων και πτωχος πτωχω φθονεει και αοιδος αοιδω. 6,32 Vgl. an Sophie v. La Roche o D. (Euphorion 3, 538): »Sie sehen, warum ich Wieland als Menschen lieben, als komischen Dichter bewundern kann, aber als Philosophen hasse und ewig hassen muss.« 10,28 ff. Nicolai, 12,14 In der »Gelehrtenrepublik« (5. Morgen) sagt ein »Ausrufer«, nach den Gesetzen habe jeder freilich nur Eine Stimme — »aber, der Wirkung nach, haben wir viele Stimmen; sind wir Richter.« 35 Wielands sauersüsses Nachwort zu der »Crudität«: »Über das Ideal einer Geschichte«, anonym im T. Merkur Mai 1774, S. 195–213; Nachwort S. 214–217. 13,1 Nicolai. 32 Diels verweist mich freundschaftlich auf Demosthenes, Kranzrede 5 παντων μεν γαρ αποστερεισθαι λυπερον εστι και χαλεπον, μαλιστα δε της παρ' hυμων ευνοιας και φιλανθρωπιας, ὁσωπερ και το τυχειν τουτων μεγιστον εστιν. 33 Herder. 14,10 Der Δικαιος λογος, »Wolken« V. 906. 16,1 Nicolai. 4 Sebaldus Nothanker. 17,3 »Das Urtheil des Midas«, T. Merkur Januar 1775. 16 »Wetterhahn«, s. auch Anm. übers Theater S. 14. 32 »Uebersetzung einer Stelle aus dem Gastmahl des Xenophons« (6,1), mit heftigem Protest gegen den »bübischen Aristophanes«, verlesen in der Strassburger Gesellschaft am 1. Februar 1776, noch ungedruckt. 20,23 Wieland betont namentlich in seiner so unbefangenen Götz-Recension die Forderungen der Schaubühne, T. Merkur Juni 1774 S. 324 ff. 28 »rüstigen Knaben« wohl Anspielung auf T. Merkur August 1775, S. 177. 29 Alceste. 33 Die »Geschichte des Philosophen Danischmende« erschien seit dem Januar 1775 im T. Merkur. 22,36 Werthers Leiden. 24,30 Vgl. den Schluss der »Soldaten«. 25,27 Vgl. »An mein Herz«, Gedichte ed. Weinhold S. 109 ff. (110 V. 58 »vertaubt«).
Zum Text. Die vielen, manchmal sehr starken Anakoluthien wie 18,1–17, 22,18–23,1 oder Zerfahrenes wie 21,26 ff. bleiben natürlich bestehen; auch allerlei Schwankungen der Orthographie, soweit nicht der Zufall eine vereinzelte Abnormität bietet. 6,7 auf dem fett 7,6 Endtzwecke; in den Anm. übers Theater steht Entzweck 20 zeigen, nicht »zeugen von« ist bei Lessing u.s.w., Goethe u.s.w. nicht selten 8,36 öftern 9,14 sich ist wohl aus Versehen, da das obige nachklang, ausgefallen 32 Punkt mit dem, Lenz wollte dann »verbinden« oder »vereinigen« schreiben 10,26 Richtscheid als Masc. wie Entscheid 11,10 dem 37 Ebenheurer 12,2 Gesicht, das 8 Las; Lenz mag ja in der Eile so geschrieben haben, wie er sogar 'Parnas' schreibt 23 Fischglocke 25 gleichfals, sonst hier nie 31 daß Wir 36 Skiagraphie zu ändern ist nicht geboten, da Lenzens Griechisch manchmal inkorrekt erscheint 13,23 sollten. — 25 heimsucht 14,33 wovon fett 15,22 seyn: seyen, wie bei Kant, Herder u.s.w. 34 sobald 16,1 J. Lenz moniert den Druckfehler, an Zimmermann s. o. 17,4 konnte, die Leben 18,21 Komma fehlt 32 Verdienste nicht fett 19,10 Amadisse, daß 18 und die 22,1 Wohl dem 19 den ersten 24,24 glaubt zu ändern? 25,16 ihre V., ihre 17 ihre 20 Sie 34 seit ab gegen 28,2 26,3 thönen gegen die Norm (auch Anm. übers Theater S. 8) 27,22 erborgtes läge näher 29 gefühligen korrigiert Lenz selbst statt des Druckfehlers gefühllosen, an Zimmermann s.o. 28,6 ihre 17 ihr
Beilagen. 1. »Pandämonicum Germanicum.« Die Scene ist aus der in einem zu Weinholds Doktorjubiläum 1896 als Privatdruck von Berliner Germanisten mit den Varianten des Dumpfischen Manuskriptes und einem Kommentar herausgegebenen Maltzahnischen Handschrift; beides nun in der Kgl. Bibliothek vereinigt. Tieck und Sauer wiederholen den Nürnberger Druck, an dessen lässigen und willkürlichen Abweichungen nicht Dumpf, sondern der Verleger Campe die Schuld trägt. Vgl. zur Überlieferung noch Falck, Sterns Litterarisches Bulletin der Schweiz V 1896, No. 1 f.
29,11 πω und 30,23 danzen schreibt Lenz auch sonst 31,1 Sophie v. La Roche.
2. »Meynungen eines Layen den Geistlichen zugeeignet. Stimmen eines Layen auf dem letzten theologischen Reichstage im Jahre 1773. Leipzig in der Weygandschen Buchhandlung. 1775« 189 S. Vgl. über diese anonyme Schrift, deren Einkleidung auf Klopstocks »Gelehrtenrepublik« weist, deren Tendenzen in erster Linie von Herder ausgehen, einstweilen meine Notiz, Lenziana 1901, S. 5 f. (Sitzungsberichte der kgl. preuss. Akademie der Wissenschaften 41, 983 f.). Die ästhetisch-ethische Abschweifung berührt den Gedanken- und Tendenzenkreis der »Vertheidigung«.
33,5.6 er nicht in »es« zu ändern, da Lenz für Kind der Natur in Gedanken »Mensch« substituiert; auch ist 34,2 dauerhaftern nicht geboten 34,14 vgl. Anm. übers Theater S. 28 18 im dritten Absatz »Von deutscher Baukunst«.
Vertheidigung
des
Herrn W.
gegen die Wolken
von dem
Verfasser der Wolken.
Nec sum adeo informis.
Virg. Eccl. 2. v. 25 & sq.
1776.