Darauf setzte er das Gespräch mit dem Pawnee fort.

„Mein Bruder hat recht,“ nickte er. „Die Sioux sind Spitzbuben, darin sind die Männer aller Farben und Nationen einverstanden. Die Leute aber, die von der aufgehenden Sonne kommen, sind keine Sioux; sie wünschen die Dörfer der Loups zu besuchen.“

„Das Haupt meines Bruders ist weiß,“ versetzte der Indianer mit einem Ausdruck von Mißtrauen in seinem stolzen Blick, „seine Augen haben viel geschaut. Was sieht er dort drüben? Ist es ein Büffel?“

„Das kann eine Wolke sein, die sich am Horizonte zeigt.“

„Nein, es ist ein Berg, und auf ihm stehen die Hütten der Bleichgesichter. Mögen die Töchter meines Bruders ihre Füße bei dem Volke ihrer Farbe waschen.“

„Die Augen der Pawnees sind scharf, da sie auf solche Entfernung eine weiße Haut erkennen.“

Der Indianer wendete sich langsam dem Trapper zu. „Kann mein Bruder jagen?“ forschte er nach einer Pause.

„Vor langen Jahren war ich ein Jäger, jetzt bin ich nur noch ein armseliger Trapper.“

„Wenn die Büffel die Prärie bedecken, kann er sie sehen?“

„Ei gewiß; ist's doch leichter, einen Büffel zu sehen, als ihn zu erlegen.“