„Er soll das Dunkelauge zurückgeben.“
Die Brauen des Häuptlings zogen sich finster und drohend zusammen; er beherrschte sich aber und entgegnete mit verräterischem Lächeln:
„Ein Mädchen ist zu leicht für die Hand eines solchen Tapfern; Mahtoree wird sie mit Büffeln füllen.“
„Auch das Lichthaar verlangt er; er behauptet, es sei von seinem Blute.“
„Das Lichthaar soll Mahtorees Weib werden; das Langmesser wird dann der Vater eines Häuptlings sein.“
„Und auch mich will er haben,“ fuhr der Trapper fort, dabei auf sich deutend und den Squatter anschauend, damit der erkenne, daß er nicht hintergangen würde, „mich, den alten abgelebten, unnützen Mann.“
„Mein Vater wird bei den Tetons wohnen, damit sie von seiner Weisheit lernen. Nein, Mahtoree will dem Langmesser Felle und Büffel geben, auch die beiden jungen Bleichgesichtkrieger will er ausliefern, aber die Blumen der Prärie, die in seinem Wigwam sind, die bleiben sein eigen.“
Damit wendete er sich würdevoll ab und schickte sich an, zu seinen Kriegern zu gehen; da kam ihm noch ein Gedanke.
„Sage dem Großen Büffel,“ — diese Bezeichnung hatten die Tetons dem Squatter beigelegt — „daß die Hand Mahtorees stets offen ist. Sieh,“ — er deutete auf Esthers runzliges Gesicht — „sein Weib ist zu alt für einen so großen Häuptling. Mahtoree liebt ihn wie einen Bruder. Er will ihm sein eigenes jüngstes Weib geben, Tachechana, das ‘hüpfende Reh’, den Stolz der Siouxmädchen. Geh; ein Dakota ist großmütig.“
Langsam schritt er davon.