Bethend, der Greis! Ihm pochte die Brust in freudiger Rührung:

Denn schon nahte der Augenblick, wo, kräftig im Glauben

An Jehova, den Herrn, sich erhebe die Witwe Benaja’s,

Da verherrlicht vor ihr sich erwies die Macht des Propheten.

Aber des Weibes Kind, voll zartaufblühender Schönheit,

Welkte dahin, wie Rosenblüth’ im frostigen Nordwind

Welkt, und athmete matt, und matter, und hauchte den Geist aus.

Unten im Vorhof scholl urplötzlich ein Heulen und Weinen —

Scholl des Weib’s Weh’ruf, in der Still’, erschütternd den Ohren.

Alsbald hörte der Greis die Jammernde; sah mit Vertrauen