Lachend taten wir ihm den Gefallen – lustige Leut' schlagen sich überall durch die Welt.

»Jetzt, wia schaugt er denn aus, der G'meinsame, daß wir ihn auch erkennen, wann er wiederkommt?« begann er behaglich.

»Klein und schmächtig,« sagte kichernd die eine.

»Blaß und schmal und gedrückt.«

»Kann ich mir denken,« nickte der Wiener verständnisinnig. »Fünf Damen – au du mein!«

»Blond und bartlos,« ging das Signalement weiter, und eine ganz Übermütige fügte hinzu: »Und Kärlchen heißt er.«

»Kerlchen? – Jesses, Jesses, nu sagen's bloß noch, an Halsbandel hat er um und vier Beine und a g'stutztes Schwanzerl – und bellen kann er auch.«

»Aber, Kinder!« mahnte halblaut unsere sanfte Hella, und die dunkeläugige Iz fragte etwas von oben herab: »Mir scheint, Sie glauben nicht recht an unseren gemeinsamen Herrn? Bitte – hier ist sein Hut, und dort hängt sein Wettermantel.«

»Wettermantel ist gut!« Der Wiener lachte, daß er sich schüttelte. »Sie wissen doch, meine Damen, der ägyptische Joseph hat auch seinen – Wettermantel der Frau Potiphar zurückgelassen und ist …«