Wieder blickte das Mädchen mich treuherzig an.
Der Oheim begann zu trippeln. „Hei gin et kâl Féß. Loß e mer bis bei de Brosius go’en.“
Herr Hallesch ging mit meinem Oheim voraus.
Ketty war etwas befangen. Sie hustete verlegen, begann gleich ein ernstes Gespräch, und erkundigte sich nach unserer Jungviehweide. Mit welchem Alter wir die Tiere hinausließen? Was wir neben der Weide fütterten? Das alles fragte sie mit dem Interesse der sorgsamen Hausmutter.
Die beiden Alten blieben bisweilen einen Augenblick stehen, streckten die Köpfe zusammen und schienen wichtige Sachen zu besprechen.
Im Hôtel Brosius bestellte der Oheim drei Mißerchen Wein und für die Joffer Ketty ein Gläschen Porto.
Die Stimmung war gemütlich. Der Halleschmüller fragte noch nach der Windmotoreinrichtung, fand die Anlage sehr zweckmäßig und lobte mein neuzeitliches Bestreben.
Als wir uns trennten, schüttelte er mir treuherzig die Hand. „Dajé, eddé, mir gesinn eis vleicht nach derno!“
„Eddé, Här Welsch!“ Mehr sagte die Joffer Ketty nicht. In ihren blauen Augen stand Güte und Milde.