„Dén niderträchtegen Hond! Mä dé kritt et awer sénger Léwen net!“ Ich fuhr mit dem Arm durch die Luft, als wollte ich zwischen dem und mir eine große Scheidewand aufrichten.

„Nên, hién kritt et net. Duôfir suôrgt séng Mamm. An d’Berta wöllt dé Wandjang och nie!“

Ich atmete etwas erleichtert auf.

Hollmer wollte sich verabschieden.

„Hoûlt dem Berta a sénger Mamm e schéne Bonjour mat. A sot hinnen, ech bléf him trei. An ech géf nach e ganzt Johr wârden, wann et mißt sin.“

Der Eidam drückte mir die Hand. „Frönd, wann d’Berta nach e Johr esoû eng Hell wé elo bei séngem Papp aushâlen muß, dann drôen mer et op de Kîrféch.“

Drüben in der Straße spielte der Orgelmann eine kummervolle Weise.

Ich war müde. Und ich spürte ein Stechen in den Hüften, wie nach einem langen, arbeitsschweren Tage.

Ein starker Wind wehte herüber, riß die Töne mit sich fort und trug sie in die leeren Baumkronen. Und die Bäume wiegten sich traurig hin und her und klagten leise.