Ein Schneeschauer ging über den Park. Wie kleine, weiße Schmetterlinge tanzten die Flocken um die stillen Bäume und sanken tot zur Erde.
Langsam ging ich hinunter zum „Wintersdorf“. Allerlei Gedanken stürmten auf mich ein, gingen wirr durcheinander wie die Schneeflocken, blieben unklar und erstarben.
Ich fand den Oheim allein an einem Tische über eine Zeitung gebückt.
Er legte das Blatt bei Seite und rückte mir einen Stuhl zurecht.
„Komm, setz dech!... Hoûs du der d’Sâch iwerluôgt?“
Und gleich redete er von der ausgezeichneten Partie, von den tüchtigen Halleschleuten und dem guten Mädchen. Dabei blieb er ganz ruhig und sprach nur halblaut, wie zu sich selbst, ohne die Pfeife aus dem Munde zu nehmen.
Ich zuckte die Achseln. „Ech kann dem Berta dât net undin!“
Er schüttelte den Kopf und blickte mich aus den dunkeln Augen scharf an.
„Jämp, sef dach kê Kand!“