Der Halleschmüller schritt gleich auf mich zu: „Bonjour, Här Welsch! Hud der èr Geschäfte gemâcht?“ Ganz freundlich klang seine Frage, und er drückte mir die Hand.

Ich stammelte etwas von Einkäufen, die ich noch zu besorgen hätte....

„Jé, jé, setz dech nach e Moment,“ fiel der Oheim gleich dazwischen, „mer gin jo geschwön mat.“

Das blonde Mädchen schaute mich etwas unglücklich an. Auch ihre hellen, blonden Augen baten darum.

Es ward mir ungemütlich. Ein Unbehagen ergriff mich, eine nervöse Erregtheit. Laufende Ameisen, kleine, beißende Ameisen, so glitt es mir über den Körper....

Nein, das war nicht recht vom Oheim, daß er mich so hintergangen, so überrumpelt hatte.

Ich warf ihm einen finsteren Blick zu. Er ließ sich nicht beirren. Und unbekümmert um meine schlechte Laune schob er mir einen Stuhl hin und überließ mir die Unterhaltung mit der Joffer Ketty.

„Dann aß d’Frûcht e bößchen gestiegen?“ wandte er sich mit erheucheltem Interesse an den Halleschmüller.

„Jô, fofzéng Sou om Mâler,“ sagte derselbe in ruhigem, geschäftlichem Tone.

So sind sie, diese Leute. Schwindeln von Geschäftsinteressen. Und kommen mit ganz anderen Absichten....