Nein, so läßt er sich nicht fangen. So nicht.
Das Gespräch stockte.
„Hud dir vleicht nach Frûcht?“ fragte der Müller. „Ech géf éch e schéne Preîs.“
Jawohl, ich hatte noch Getreide, noch etwa 13 Malter zu verkaufen. Aber nicht für den Halleschmüller.
„Nên,“ log ich, „eis aß all verkâft.“
„Dât aß schuôd!“
„Dêd mer léd,“ fügte ich gleich hinzu, um nicht unhöflich zu sein, „ech hätt éch se soß gär verkâft.“
Wieder suchte mich der Blick des Mädchens; über ihr weiches Gesicht huschte ein sanftes Lächeln. Das war Dankbarkeit.
„Zillt der mé Wês bei éch?“ fragte sie leise. Eine starke Erregung bedrückte ihre Stimme.