Der Wein goß Feuer in unsere jungen Seelen. Wir wurden immer redseliger....
„Dir hud nach evell en dichtigen Diskur,“ griff ihr Vater in unser Gespräch ein. Er zog seine Uhr heraus und schaute. Auf seinem Gesichte lag Befriedigung.
„Mir musse go’n, Ketty! D’göt Zeit.“
Der Oheim winkte dem Serviermädchen. Ich wollte zahlen. Auch der Halleschmüller.
Der Oheim winkte ab. „Nên, haut aß mein Tour!“ Er fuhr mit der Hand über den Tisch: „Heit, Joffer, mâcht eise Kont. D’aß alles fir mech!“
Unter freiem Himmel haben wir Landleute ein freieres Auftreten.
Wir plauderten gemütlicher, ungezwungener.
Ein scharfer Ostwind hatte die Wolken weggefegt. Klar und blau war der Himmel. Wie ihre Augen.
Der Oheim ging mit dem Halleschmüller voraus. Ketty und ich kamen hinterher. So schritten wir langsam die Großstraße hinauf am Palais vorbei.
Ein Wachtposten Soldaten kam vorüber. Drei stramme Kerle in langen, schwarzen Mänteln. Auch sie lugten herüber nach der Joffer Ketty und schmunzelten.