Ich drückte ihr die Hand. Schlaff und kalt lag ihre Hand in der meinen.

Sie atmete tief und war ganz erschöpft. Ihre Stirne stand voll Schweißtropfen.

„Dât mecht eis Fréd, daß du könns, Berta,“ sagte meine Frau tröstend.

Berta lächelte wieder das kalte, fremde Lächeln.

„Ech hun héren, daß dir hei wärd. An dû wollt ech iech zwé nach emol gesinn.“

Sie war ganz erregt und konnte kaum sprechen.

„Dât aß schén!“ Meine Frau legte den Arm um ihre Schulter. Eng aneinandergeschmiegt standen sie da.

„A wé geht et dann, Berta? Du wars krank?“ fragte ich teilnahmsvoll.

„Jô, ech war krank, mä — d’géht — erem — besser.“

Ihre Brust keuchte. Sie hielt den Atem an und gab sich Mühe, nicht zu husten. Und die Erregung malte noch einmal jugendfrische Farbe auf ihr Gesicht.