„Meija, Berta, komm, fliéw hinnen emol. Sie wöllen neischt mé éssen. Ech mèngen, d’schmâcht hinnen net.“
Berta setzte sich mir gegenüber.
Wir waren bald in eifrigem Geplauder von diesem und jenem, von der Gegend und vom Wetter der letzten Tage.
Es wurde so recht gemütlich. Das Gespräch verlief ungezwungen. Und wenn ich Berta in die schönen, schwarzen Augen blickte, las ich darin, daß wir uns verstehen würden.
Auch der alte Berelsvater ging allmählich aus seiner steifen Schwerfälligkeit heraus.
Er zog d’Tubaksblos aus der Tasche und reichte sie dem Oheim herüber. „Hei, lôsse mer emol èng umâchen.“
Das Gespräch ging weiter, wurde lebhafter, zog größere Kreise. Vom Wetter kamen wir auf landwirtschaftliche Fragen, auf Vieh- und Butterpreise und auf den Pferdehandel.
Mein Oheim schwärmte immer für schöne, belgische Pferde. Auch der Eidam interessierte sich sehr dafür. Er schien ein tüchtiger Landwirt zu sein.
Die Uhr schlug zwei. Da nahm der Eidam seinen Hut und ging hinaus. „Der mußt mech entschölligen, ech muß nach kuken go’en, ob de Kniécht mat Fidderen fèrdig aß.“
„Ma, da losse mer mat go’en,“ meinte der Berelsvater, „da gesit der eise Perdsstall an èngems!“