„An och eise Késtall,“ ergänzte die Berelsfrau.
Im Stalle standen 4 kräftige Arbeitspferde und 3 Fohlen.
Der Eidam war stolz auf seinen Bestand. Er hatte die Ställe sauber in Ordnung. Die Pferde waren gut besorgt und ordentlich im Futter.
Wir standen einen Augenblick allein, etwas abseits. Ich lobte seine Pferde.
„Et sin nach Pèrd vum âle Schlâg,“ sagte er, fast als wollte er eine Entschuldigung vorbringen. „Sie könnten eppes mé schwéer sin. An am Késtall könnte mer och Hollänner hun. Awer mei Schwéerpapp aß nach vun der âler Èrd. Dèn héert net mat dèm Oûer.“
Der Kuhstall war wirklich nicht zeitgemäß. Der Bestand war allerdings hoch, 10 Milchkühe und 7 Stück Jungvieh. Aber alles Landrasse, an der sich die Veredlungen des staatlichen Importes kaum abzeichneten.
Auch über die veralteten Stallungen klagte der Eidam. Der Berelsvater trat zu uns. Wir mußten das Gespräch abbrechen.
Der Eidam hatte richtiges Verständnis für die Wirtschaft. Er war fleißig, strebsam. Die Ueberzeugung hatte ich gewonnen. Schade, jammerschade, daß er seine Kräfte nicht ganz entfalten konnte. Der hätte den Hof in Schwung bringen können. Er mußte am alten Tau den alten Karren im alten Geleise weiter ziehen. Jahre lang, viele Jahre hindurch. Und so verzehrten sich seine besten Kräfte, unnütz, fruchtlos.
Wir setzten den Rundgang fort.
So will es eine alte Bauernsitte. D’kêft ên kèng Kâtz am Sâk, sagt ein Sprichwort.