So blickte ich voller Hoffnung in das neue Jahr. Es lag nicht mehr verschlossen vor mir. Nein, ich sah hell und klar in die Zukunft. Die hatte ihr Tor geöffnet, ein ganz klein wenig, an dem Tage, wo ich Bertas Brief erhielt. Heute war dieser Spalt größer geworden. Durch die Oeffnung schaute ich hinüber in die kommenden Monate. Die schienen mir voll Sonne und Seligkeit.

Diese Zuversicht erwärmte meine Seele und färbte nachts meine Träume mit dem Glanze des jungen Frühlings.

So ging die Zeit, in der ich arbeitete und wirkte und wartete auf mein Glück.

So gingen die Nächte, in denen ich träumte und mich sehnte nach meinem Glück.

Und so kam der Tag des Luxemburger Neumarktes.

Vor dem Bahnhof trafen wir uns.

Berta trug den grauen Mantel und das kleidsame Pelzkäppchen, wie damals bei meinem Besuche.

Wie eine Prinzessin war sie in dieser einfachen, schönen Kleidung.

Schon von weitem erkannte ich sie in dem Strom der fremden Menschen.