Berta sprach schweren Herzens von den Briefen, von dem aufgeschobenen Besuche und dem Grolle ihres Vaters.

Der Vater ist also wirklich gegen uns.

Er ist gegen mich, weil ich ihm für seine Berta nicht ganz passe. Weil ich zu neuzeitlich, zu modern bin. Und weil unser Betrieb zu fein eingerichet ist.

„Esoû aß mei Papp,“ sagte Berta besorgt. Eine Träne leuchtete in ihren schönen schwarzen Augen.

„Da kann ère Papp mech net recht leiden?“

Berta antwortete nicht auf meine Frage, sondern blickte mich flehentlich an.

„Wa mir mat enên bestoûd wären, da wöllt mei Schwor och alles esoû fein angerìcht hun, mengt mei Papp. An dât kascht ze vill Geld.“ Sie atmete tief, schwer. Und sie drückte sich an mich, als würde sie fürchten, mich zu verlieren.

„Esoû, aß dât d’Ursach?“

Wir schritten still durch die belebte Straße hinüber in den ruhigen, fast menschenleeren Park.