Mein Vater sank wieder in den Lehnstuhl hinter dem Ofen, stützte die Stirne in die flache Hand, sog an der Pfeife und sprach kein Wort.
Eine tote Ruhe lag über unserm Hause und machte mich elend und verlassen.
Den ganzen Nachmittag arbeitete ich in der Scheune mit den Knechten. Wir reinigten Getreide. Und ich ging erst zurück ins Haus, als die Mutter zum Essen rief.
Traurige Wintertage. Dicker Nebel liegt über dem Merschertal. Schmutziges Schneewasser sickert durch die Straße, dringt in das Leder der Schuhe und trägt den Husten in die Häuser.
Solche Tage sind drückend, abspannend, zehrend.
Ich fühlte mich vereinsamt, verlassen, verstoßen.
Erst jetzt spürte ich, wie sehr ich an Berta hing, wie sehr ich sie liebte.
Seit diesem Luxemburger Markttag war ihr Bild nicht mehr aus meinem Herzen gewichen.
Ich konnte es kaum fassen, daß ich sie nun verloren hätte.... Für immer verloren....