Im Polarlande.
Es reift schon heran, dieses Geschlecht, und ich bin ihm immer weniger nötig und immer trauriger ... Ich bin nach dem Polarland gegangen, um auf die Erde zu schauen und allein zu sein.
Seit unserem EXODUS von unserer verlorenen Erde sind schon zweihundertneunzehn Mondtage verflossen und siebenundsechzig seit dem Tode Marthas und Peters.
Ich wundere mich, daß ich nicht sterbe ...
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Ich wohne also wieder auf dem Pol. Die grenzenlose Sehnsucht nach meiner Heimat, der Erde, quält mich immer mehr. Sie läßt mich sogar dieses Geschlecht vergessen, das mir von Martha in ihrer Todesstunde übergeben wurde, aber es lebt dort am Meere und ist glücklich. Als ich fortging, erwachten Frühlingsgefühle der Liebe in mir! Zu wonnig und zu ... schmerzlich war es für mich, auf diesen Frühling zu schauen ...
Hier ist Stille und Einsamkeit und Erinnerung ...
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Es war wiederum eine Sonnenfinsternis und die schwarze Erde wie eine verkohlte Leiche über dem goldenen Regenbogen und Güsse und Überschwemmungen ...
Seit unserem EXODUS zweihundertsechsundzwanzig Mondtage.