Dann schrieb ich ausführlich über den einzigen Frühling, den ich auf diesem traurigen Globus erlebte, indem ich mich der erwachenden Liebe zwischen Tom und den Mädchen erfreute.

Vielleicht hätte ich bei ihnen bleiben sollen, aber ich glaubte, wenn ich für einige Zeit von ihnen ginge, jenen zauberischen Frühling zu verlängern, und ich wollte erst zu der Zeit des Jahres zurückkehren, wo ich die reife Frucht vorfände.

Ich alter Narr! Es wäre kein kleineres Wunder gewesen, einen herabfallenden Stein dadurch aufzuhalten, daß man sich von ihm abwendet. Das Leben ging seinen gewöhnlichen Gang!

Als ich nach einigen Mondtagen, die ich im Polarlande verbracht hatte, ans Meer zurückkam, begrüßte mich Tom mit einer seltsamen Würde und führte mich in das alte Haus, das wir vorher gemeinsam bewohnt hatten.

— Hier ist dein Haus, sagte er, so wie du es verlassen hast. Wir haben nichts angerührt. Nur Ada hat während deiner Abwesenheit hier gewohnt und deine beiden alten Hunde, die du zurückgelassen hast.

— Und du? frug ich, und die älteren Mädchen? Wo seid ihr gewesen?

Tom sah sich um. Ich folgte seinem Blick und bemerkte jetzt erst, daß sich nicht weit, am Ufer des höheren warmen Teiches, ein beinahe fertiges neues Häuschen erhob.

— Ich habe mir ein neues Haus gebaut, sagte Tom.

— Wozu? frug ich mit unverhüllter Verwunderung.

Tom zögerte einen Augenblick, dann wies er auf die sich uns gerade nähernden Mädchen und sagte, mir fest in die Augen blickend: