Ich frug die Frau Kaspars, des ältesten der drei Abenteurer, weshalb sie nach Norden gegangen wären. Sie antwortete, daß sie sehen wollten, was dort sei ... Darüber hinaus konnte sie mir keine Erklärung geben.

Schade um diese Menschen, denn sie werden unzweifelhaft zugrunde gehen und sind tüchtig, wie sie es bewiesen haben.

*

Endlich kommt der Tag der Abreise heran! Die Sonne ist seit einigen Stunden aufgegangen, und das Eis beginnt zu schmelzen, bald werde ich den Wagen besteigen und nach Norden aufbrechen.

So ohne Leid nehme ich von diesem Lande Abschied, obwohl ich doch weiß, daß ich fortgehe, um nie mehr wiederzukehren.

Ich sehe mich noch einmal nach dem Grabe Marthas, auf der entfernten Insel, um, und es ist mir seltsam weh zumute ...

Gestern vor dem Abend habe ich einige Stunden an diesem Grabe verbracht. Es war mir schwer, mich von ihm zu trennen: Das ist das einzige, was ich auf dieser Welt liebe. Ich habe ein wenig Erde von diesem kleinen Hügel mitgenommen, die will ich an die Lippen pressen, wenn ich allein im weiten Lande sterben werde.

Es ist Zeit, daß ich aufbreche ... Das Mondvolk sammelt sich, um mir Lebewohl zu sagen. Sie murren nicht, sie widersetzen sich nicht, sie wissen, daß es so sein muß. Ada, Jan und zwei seiner Brüder sollen mich zum Polarlande begleiten. Ich konnte ihnen das nicht abschlagen.

Die drei andern sind noch nicht heimgekehrt und werden wohl auch niemals heimkehren. Aber ich will nicht mehr länger warten. Übrigens sind alle meiner Abreise wegen so niedergedrückt, daß sie nicht einmal an sie denken.

Nur Jan hat heute bei Sonnenaufgang ihre Namen erwähnt und hinzugefügt: