Sie fürchtete, daß ich dorthin zu meiner Heimat gehen wollte.
— Denkst du, daß ich auf die Erde zurückkehren kann? sagte ich.
— Du kannst alles, was du willst, antwortete sie — aber ... wolle nicht!
Als ich ermüdet und niedergedrückt zum Zelt zurückgekehrt war, legte ich mich nieder, aber der Schlaf wollte nicht kommen. Vor allem ließ mich einige Stunden hindurch das Flüstern meiner Begleiter hinter der Zeltwand keine Ruhe finden. Sie umringten Ada und frugen sie nach mir aus, was ich während meines Ausfluges gesprochen und getan hätte ... Ihr Geschwätz peinigte mich und als ich endlich eingeschlafen war, träumte mir von vergangenen Zeiten, von Martha, von der Mondwüste und von der Erde! ... Von der Erde ...
Ach, wie mich diese Träume quälen ...
*
Ich möchte allein sein. Diese Menschen, die mit mir hierhergekommen sind, ermüden mich unsagbar. Es scheint mir, daß sie unaufhörlich zwischen mir und der Erde stehen und einen Schatten auf meine Seele werfen ...
Sie indessen denken nicht einmal an die Abfahrt! Sie haben es sich bequem gemacht auf der Ebene, richten sich ein, tragen Vorräte zusammen, als wenn sie sich dauernd hier niederlassen wollten. Geben sie sich etwa der Täuschung hin, daß es ihnen mit der Zeit gelingen werde, mich zur Umkehr zu bewegen?
Wer weiß, ob nicht Ada bei alledem die Hand im Spiele hat? Immer mehr staune ich über diese Frau. Manchmal weiß ich tatsächlich nicht mehr, ob ich es wirklich mit einer Irrsinnigen zu tun habe, so anders erscheinen mir neuerdings ihre Handlungen und Worte. Oder ist es etwa nicht wunderbar, daß diese Wahnsinnige eigentlich die Verständigste von all den hier Geborenen ist?
Und übrigens, was kümmert es mich? Ich bin doch ein Mensch aus einer anderen Welt, der fertig ist mit dem Leben und so müde, so furchtbar müde durch das, was dieses Leben ihm brachte.