— Wir haben an keiner Stelle Spuren von Erosionen angetroffen und das beweist, daß hier niemals Wasser war, was wiederum für das Fehlen der Luft, also auch des Lebens zeugt, entgegnete Peter.

Woodbell lächelte und wies auf den Boden unter unserem Wagen:

— Und dieser Sand? Und die „Drei Köpfe“, an denen wir vor kurzem vorbeigekommen sind? Sie sahen doch aus wie der Rest eines Berges, der vom Wasser abgespült ist. Man kann nicht behaupten, daß es hier niemals Wasser gegeben hat. Vielleicht wurde nur durch das Wirken der Kälte und Sonnenglut alles verwischt und vernichtet ...

Eine Zeitlang schwiegen wir alle; dann sagte Woodbell plötzlich:

— Ich glaube, daß wir das interessanteste Rätsel vor uns haben, dem wir überhaupt auf dem Monde begegnen konnten. Man muß es lösen.

— Wie meinst du das? fragte ich.

— Nun, wir werden an diese Trümmer heranfahren und sie untersuchen ...

Ich weiß nicht weshalb, aber ein Frösteln durchlief mich bei diesen Worten; es war keine Angst, aber etwas, das ihr sehr ähnlich ist. Diese Trümmer der — Gebäude oder der Felsen sahen wie Leichen aus in dieser unermeßlichen Wüste.

Peter zuckte unwillig die Achseln:

— Eine hirnverbrannte Idee! Schade um die Zeit, diese Felsmassen zu besichtigen, die beim Licht der Erde allerdings mit Gebäuden etwas Ähnlichkeit haben, aber auch nichts mehr.