Ein Hund gefällig?

Militärische Annäherung.

Was dann meine Augen besonders in den Hauptstraßen Berlins entzückte, das sind die großartigen Schaufenster der Geschäfte. Die Dekoration, die Zusammenstellung und der Aufbau der Waren verraten wirklich eine große Kunst. Die Schaufenster gewähren einen äußerst einladenden Anblick, wie sie überhaupt ein großartiges Aushängeschild für das Kaufhaus selbst bedeuten. Wenn ich vor einem solchen schöndekorierten Schaufenster stand, wandelte mich stets die Versuchung an, in das Geschäft zu gehen und mir irgendwelche schöne Sachen zu kaufen. Sämtliche Gegenstände sind so bequem und gut zurechtgelegt, daß man mit einem Blick sofort übersehen kann, was in dem betreffenden Laden zu haben ist. Bei uns liegen die Verhältnisse ganz anders. Da werden die Waren der größeren Geschäfte gewöhnlich im Magazin aufbewahrt und werden erst mühsam einzeln auf Verlangen des Käufers hervorgeholt. Entschieden ist die hiesige Art und Weise unseren Geschäftsleuten sehr zu empfehlen; ich bin fest überzeugt, daß sowohl das Publikum, wie die Geschäftsinhaber bei der neuen, auf Berliner Art eingeführten Ordnung ihre Rechnung finden werden.

In einem Restaurant Unter den Linden.

Der größte Teil der hiesigen offenen Läden besteht aus Restaurants, Gastwirtschaften und Destillationen, in denen kolossale Mengen geistiger Getränke, am meisten Bier, vertilgt werden. In zweiter Linie folgen die Cigarrenhandlungen, die fast jede Ecke besetzt halten. Aus dem Übergewicht dieser beiden Geschäftsbranchen läßt sich leicht der Schluß ziehen, daß der Genuß von Bier und Tabak den Deutschen dringendes Bedürfnis ist.

Angenehme Empfindungen erweckten in mir dann die vielen Blumengeschäfte: vor diesen blieb ich mit besonderer Freude regelmäßig stehen, weil sie mich so lebhaft an meine Heimat mit ihrer wunderbaren Natur erinnerten und mich ihr gleichsam näherten.