611. Das Wappen der Stadt Zwickau.

(Tobias Schmidt, Chronica Cygnea. Zwickau, 1656, S. 136.)

Im Jahre 1013 hat Kaiser Heinrich der Stadt Zwickau und dem Rate ihr Wappen gegeben, nämlich einen Schild vierfach zerteilet, ganz rot, oben drei weiße Schwanen, im andern Teil drei Türme, unter denen ein Wasserfluß; in dem untern Teile des Schildes ebenso, nur umgekehrt, daß sich die Schwanen gegen die rechte Hand, die Türme aber gegen die linke befinden. Die Helmdecke ist rot und weiß, auf dem Schilde aber zwei Helme, auf dem einen ein roter Kurhut, dessen Aufschläge weiß, und auf demselben sieben rote und weiße Fähnlein. Auf dem andern Helm aber stehet der Ritter Moritz, welchen der Kaiser der Stadt zum Patron gegeben.

Bei weniger wichtigen Sachen gebrauchte der Rat nur den vierten Teil des Schildes, nämlich ein rotes Feld mit drei Schwanen.

612. Das Wappen der Stadt Freiberg.

(Moller, Theatrum Freibergense Chronicum. Freiberg, 1653, S. 21.)

Das Wappen und Siegel Freibergs hat etliche Türme, samt einem Thore und Gatter. Den aufgerichteten schwarzen Löwen im gelben Felde darin soll Markgraf Dietrich von Meißen aus seinem eigenen Wappen der Stadt für geleistete Dienste dazu verliehen haben.

613. Das Denkbild zum Stadtsiegel von Scheibenberg.

(Oesfeld, Hist. Beschreib. einiger merkwürdiger Städte im Erzgebirge, 2. Teil. Halle, 1777, S. 89.)