„So, Herr Barohn, deß sin mer saubere Massematte, ich hab doch Ihrn Wechsel mit Ihrm Ehrewort drinn; wenn Se mich net bezahle, so mach ich’s bekannt.“

„Jude!“

„Nu, Herr Barohn, ich kann mer doch net anners helfe, und wann Se mich net zahle, so weis’ ich de Wechsel vor uff der Parad, und dann sin Se de Katze, weil Se kah Ehrewort hawe gehalte, deß wäß ich recht gut.“

„Jude, dich soll ja der Teufel, warte ...“

Der Leutnant ging an die Stubentür und schloß dieselbe ab.

„Nau, Gottswunder, Herr Barohn, was soll mer deß? Mache Se kahn Stuß, was wolln Se mache?“

„Das wirst du sogleich sehen.“

Der Leutnant nahm nun eine ungeladene Pistole, auf der ein hölzerner Stein war, von der Wand herab, stellte sich vor den zitternden Juden hin, spannte den Hahn und sagte mit donnernder Stimme:

„Jude, jetzt friß den Wechsel, oder du bist des Todes.“

„Auweih geschrie, Herr Barohn, was soll mer deß, was mache Se vor än dumme Stuß.“