Vielleicht kann dir etwas von dem was ich bey näherer Betrachtung der thierischen Oekonomie bemerke, zu deinen Arbeiten in der Folge einen nüzlichen Beytrag geben.

Weimar den 14. Nov. 1781.

G.

37.

Du hattest l. Bruder eine Abschrifft meiner Iphigeni für den General Koch verlangt, ich schlug es ab, weil ich sie noch einmal durchgehn wollte, dieß ist, zwar leider nach meinen Umständen nur flüchtig geschehen.

Gegen Weynachten kann eine Abschrifft fertig seyn. Willst du sie nun an den General schicken? oder soll ich es thun?

Im lezten Fall schreibe mir wo er sich aufhält, seinen Tittel, ob er die Exzellenz hat &c. daß man mit einem solchen Fremden in Curialibus nicht anstose. Lebe wohl, schreibe mir bald und liebe mich. Mit meinem Leben rückt es starck vor, und ich fange nun bald an zu begreifen warum wir, sobald wir uns hienieden einzurichten angefangen haben, wieder weiters müssen. Tausendmal Adieu.

d. 26. Nov. 81.

G.

38.