Du verwendest und verthust manchen Augenblick, gönne mir auch über Menschen und Sachen, die du auf dieser Reise gesehen hast, ein Wort, ich verdiens und brauch es. Ich muß wieder eine Anmuthung von dir haben wie mir der Fürst heute gegeben hat.
Da ich zwar kein Widerkrist, kein Unkrist, aber doch ein dezidirter Nichtkrist bin, so haben mir dein Pilatus und so weiter widrige Eindrücke gemacht, weil du dich gar zu ungebärdig gegen den alten Gott und seine Kinder stellst. Deinen Pilatus habe ich sogar zu parodiren angefangen, ich habe dich aber zu lieb um mich länger als eine Stunde damit amüsiren zu können.
Darum laß mich deine Menschenstimme hören, damit wir von der Seite verbunden bleiben, da es von der andern nicht geht.
Von mir hab ich nichts zu sagen als daß ich mich meinem Beruf aufopfere, indem ich nichts suche, als wenn es das Ziel meiner Begriffe wäre.
Damit du einen Faden habest, so bitt ich dich um Worte über
Prinz Ferdinand.
Erbprinz von Hanau.
Marckgraf v. Baden.
Marckgräfinn.
Edelsheim.
Fürst v. Dessau vor allen.
Seinen Sohn.
Waltersee.
Pfeffel.
Lersé.
Caliostro.
Brankoni.
Bode.
Frau von Diede.
Etwa iemand neues &c.
Treibe Tischbein daß er mir balde näher antwortet. Der Herzog von Gotha ist ungeduldig zu wissen wie und wann er nach Italien gehn will.
Segne ihn noch recht ein auf Treue und Wahrheit, Reinheit und Reinlichkeit.
Ich möchte gerne das Portrait das er von dir gemacht hat, behalten.
Lebe wohl und gedenke meiner in Liebe.