Wollte nach Frau Marthe Schwerdtlein fragen!
MARTHE.
Ich bin’s, was hat der Herr zu sagen?
MEPHISTOPHELES (leise zu ihr).
Ich kenne Sie jetzt, mir ist das genug;
Sie hat da gar vornehmen Besuch.
Verzeiht die Freiheit, die ich genommen,
Will Nachmittage wiederkommen.
MARTHE (lacht).
Denk, Kind, um alles in der Welt!
Der Herr dich für ein Fräulein hält.
MARGARETE.
Ich bin ein armes junges Blut;
Ach Gott! der Herr ist gar zu gut.
Schmuck und Geschmeide sind nicht mein.
MEPHISTOPHELES.
Ach, es ist nicht der Schmuck allein;
Sie hat ein Wesen, einen Blick so scharf!
Wie freut mich’s, daß ich bleiben darf.
MARTHE.
Was bringt Er denn? Verlange sehr—
MEPHISTOPHELES.
Ich wollt, ich hätt eine frohere Mär!
Ich hoffe, Sie läßt mich’s drum nicht büßen.
Ihr Mann ist tot und läßt Sie grüßen.
MARTHE.
Ist tot? das treue Herz! O weh!
Mein Mann ist tot! Ach ich vergeh!
MARGARETE.
Ach! liebe Frau, verzweifelt nicht!